Netzwelten


PipeBytes

Seien es Bild, Film oder Musikdaten, mittlerweile erreichen so manche Dateien den Umfang von mehreren Megabyte, die sich nicht so ohne weiteres mehr in normalen E-Mails verschicken lassen - es sei denn man möchte das Empfängerpostfach für einige Zeit mit der Abholung beschäftigen. Besitzt man nun keinen FTP Server oder möchte seine privaten Daten nicht auf diversen Filesharing-Plattformen wie z.B. Rapidshare auslagern, kann man auch das gut alte Rohrpostprinzip nutzen. Mit dem Service von PipeBytes tunnelt man quasi seine Files über den Browser zum Empfänger in Echtzeit durch ohne das sie online gespeichert werden. Man muss lediglich dem Empfänger den Link oder Pick-up Code mitteilen und schon geht sie ab die Post.

Wer kennt das nicht, da will man flux auf den Inhalt einer interessanten Seite zugreifen und wird mit dem freundlichen Hinweis “Der Inhalt ist nur für registrierte Benutzer zugänglich” ausgebremst. Das nervige eintippen von Fake-Anmeldedaten mit irgendeiner Wegwerf-Email kann man sich eventuell sparen, wirft man einen flicken Blick auf BugMeNot.com.

Bugmenot.com

Der Dienst hostet eine Datenbank mit eine Vielzahl internationalen Logins. Ein passendes Firefox-Addon gibt es auch schon, dass allerdings zu Zeit etwas herumzickt. Wird man in der Datenbank nicht fündig, muss ein Alter-Ego wieder daran glauben, ausgestattet mit einer vergänglichen Mailadresse von Spambox, Trash-Mail oder einer von diesen.

Radio.deEgal ob man es popig, loungig oder heavy mag, auf Radio.de werden Musik-Broadcasts der ganzen Welt auf einer übersichtlichen Seite präsentiert. Immer nett für zwischendurch, wenn kein Real-Radio zu Hand ist und etwas Hintergrundgedudel von nöten ist, aber auch wenn man nebenher etwas dazulernen möchte.

So then, put the Radio on!

Noch nie war fliegen so günstig wie heute, sei es mit RynAir oder AirBerlin. Doch nun kann auch jeder große Kohle zum Überflieger werden. Einfach die neuste Version von Google Earth herunterladen und den verstecken Flugsimulator im der Tastenkombination Alt+Strg+A starten, noch den Flugzeugtyp, Flughafen, Steuerung auswählen und losfliegen. Wer sich als Aushilfsterrorist einen Namen machen will, kann seinen eigenen 11 September nachspielen sich ein 3D Model vom World Trade Center importieren. Nur nicht wundern, falls auf einmal die Internetverbindung langsamer wird und es beim telefonieren so komisch klickt …

 

Noch ein Tipp zu dem Google Earth Easter-Egg: Ein Blick auf die umfangreiche Tastenkombination erleichtert das Abheben ungemein.

faxen.jpgE-Mail, E-Mail über alles. Nun das stimmt schon, aber nicht immer. Ab und zu kommt man immer noch in die Verlegenheit z.B. einer Behörde oder einem Hotel etwas handfesten schicken zu müssen, sei es auch nur in Form eines Faxes.

Doch sogar der stolze Besitz eines Faxgerätes hilft einem eventuell nicht weiter. Denn hat man mittlerweile seinen Telefonanschluss vollständig auf VoIP (Voice over IP) umgestellt, funktioniert das betagte Faxgerät damit in manchen Fällen nicht mehr. Hier bietet Simple Fax die Lösung. Völlig kostenfrei kann man hier ein PDF Dokument pro Tag online an ein beliebiges Faxgerät verschicken und erhält den Sendebericht per Email zugesandt. Werbung erhält man nur per E-Mail mit dem Sendebericht zugeschickt, das Fax ist komplett werbefrei.

Um eine PDF Datei zu erstellen, bedient man sich einfach der Freeware PDFCreator, welches sich als PDF-„Drucker“ einbindet und man damit alles einfach umwandeln kann. Alternativ gibt es noch den online Scanner ScanR, der Bilder in ein PDF umwanden kann.

grab.JPEGManch einer verbringt sein halbes Leben online. Zieht sich dort sich Clips rein, hört Musik, bestellt seine Pizza oder chatet mit Freunden. Da liegt es nur nahe, dass es auch eine letzte Ruhestätte in Form eines Online-Friedhofes gibt. Die Strasse der Besten ist so eine. Hier kann man individuelle Gräber anlegen und sie mit aller möglicher Deko schmücken. Auch wenn ich selbst nie ein virtuelles Grab für eine reale Person anlegen würde, ist es doch eine feine Sache einen Ort für seine verstorbenen Haustiere oder toten virtuellen Identitäten zu haben.

runescape.jpg

Online Spiele sind immer eine nette Abwechslung seine Zeit zu vertreiben. Mittlerweile sind auch die technischen Voraussetzungen mit Flash, Java, Ajax & Co gegeben, etwas anspruchvoller Spielideen direkt im Browser umzusetzen. Zu den größten Online Rollenspiel gehört sicherlich RuneScape (über 9 Millionen Nutzerkonten). Auch wenn niemand einen ernsthaften Vergleich mit Word of Warcraft in Betracht ziehen würde, bietet es eine große virtuelle Welt und das in 3D! Die Grafik mag zwar etwas klotzig wirken, doch kann man auch hier, wie in jedem vernünftigen Rollenspiel, Monster jagen, Quests lösen und jede Menge Erfahrungspunke sammeln um eine Kariere als Magier oder Schwertkämpfer voranzutreiben.
Wirklich Zeit hatte ich noch nicht mich in das Spiel einzufinden, aber wer es gerne mal versuchen will, der kann sich schnell und unkompliziert (ohne lästige E-Mail Registrierung) anmelden und nach ca. 10 Mausklicks und etwas Tastertureingabe sofort loszocken. Wem das immer noch zuviel ist, benutzt einfach diesen Testaccount und guckt mal rein:

Username: testerhugo
Password: hugo123

Und jetzt hoch die Schwerter!

Bei Danieljacoby kann jeder zum Mini-mit-Künster werde und ein Pixel zum Gesamtkunstwerk beisteuern. Mit etwas Glück findet dann auch Dein benamster Pixelpunkt den Weg in eine Vernissage.

impersonalartwork.jpg

Hatten Asterix und Oberlix noch Angst ihnen fiehle der Himmel auf dem Kopf, wird einem heutzutage schon mal ganz anders zu Mute, wenn man bedenkt wieviele Satelliten hoch über uns kreisen. Auf der Webseite der NASA bekommt man einen Einblick über den komplexen Gürtel aus Weltraumtechnik, der unsere Erde umschließt. 900 dieser künstlichen Raumflugkörper werden hier dreidimensional darstellen, mit der aktuellen Position, Namen und Flugroute, welche in Echtzeit verfolgt werden kann (benötigt Java-Plugin).

Satellites

“Und der Prophet sagte: “Die Zukunft liegt in den Sternen”
Und sie griffen nach den Sternen.”
[Falco - Satellite to Satellite]

 

o2kursberg.jpgWaren früher nur Hot Spots interessant, kommen mittlerweile die sogenannten Dead Spots mehr und mehr an Bedeutung. Dead Spots, das sind die letzten einsamen Inseln in unserer vernetzen Always-On-Gesellschaft, wo die Luft noch nicht mit WLAN und Mobilfunk überladen ist, man einfach mal nicht erreichbar ist und absolute Ruhe hat - gezwungenermaßen. Einen Überblick über Handy Hot und Dead Spots findet man auf SignalMap und hat die Möglichkeit die Karte zu vervollständigen.

Next Page »